Sind Augen der Spiegel unserer Seele?

Sie kennen sicher diesen Satz: „Seine Augen lachen nicht, wenn er lächelt.“ Ja, die Augen zeigen viel mehr, als es uns lieb ist. Sie drücken die Emotionen aus, die wir gerade spüren. Wenn Sie sehr aufmerksam sind, erkennen Sie das bei Ihrem Gegenüber, wie es ihm gerade gehen könnte.

Hinter den Augen steckt aber viel mehr, als Sie glauben. Es ist nicht nur der Augapfel mit Pupille und der Iris. Nein, das was den Augenausdruck viel mehr ausmacht, sind die kleinen und größeren Muskeln, die die Bewegung der Augäpfel, sowie die Mimik und die Lider rund um die Augen steuern. Auch der Mund und kleinste Bewegungen im Gesicht sind mit eingebunden. Sie sehen dabei, wie eng die Muskulatur und Emotionen miteinander verwoben sind.

So ist der Augenausdruck zwischen einem echten Lachen sowie einem aufgesetzten, unechten Lachen sehr wohl prägnant!

Denn, es gibt etwas, das nicht die Muskeln steuern können: die Ausstrahlung des Inneren durch die Augen, das aus der Tiefe der Seele kommt. Die Augen strahlen das aus, was gerade emotional in der Tiefe ist. Freude, Entspanntheit, Vertrauen, Hilflosigkeit, Zorn, Traurigkeit, Resignation, Müdigkeit und sogar Angst.

Das Sehen und Erkennen hat auch mit Respekt zu tun, denn dieses Wort steht für Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Es bedeutet, dass Sie die Person wirklich und wahrhaftig (an)sehen, wenn sie Sie ansieht.

Zu den Augen gibt es sogar viele Redewendungen, die Ihnen sicher auch bekannt sind:

„Liebe auf den ersten Blick“ – hier geschieht ein magischer Moment. In der Sekunde, als ich meinen Mann zum ersten Mal in die Augen sah. Da wusste ich es. Das ist die Person, mit der ich mein Leben verbringen möchte. Woher wusste ich das aber? Was passiert da? Wir können es nicht anders erklären: durch die Augen erkennen sich Seelen, die alles schon wissen. Eine Art Heilwissen, das über den Augenkontakt geschieht.

„…das ist mein blinker Fleck“ – Anatomisch gibt es diesen sogar. Das ist der blinde Fleck im hinteren Teil des Auges. Eine kleine Zone, in der sich keine Lichtrezeptoren der Netzhaut befinden. Theoretisch ergibt das einen Gesichtsfeldausfall. Aber zum Glück ist unser Gehirn in den meisten Fällen in der Lage, diese Lücke mit erlernten und erinnerten Bildern zu schließen. In der Redewendung bedeutet dieser „blinde Fleck“, dass man etwas nicht sehen will oder wahrnimmt. Hier unterscheiden sich also die Selbst- und Fremdwahrnehmung sehr voneinander. Es hat mit dem eigenen Selbstbild zu tun.

„ Blind vor Liebe sein – durch die rosarote Brille sehen“ – hier geht es um Verzerrung von Tatsachen. Man sieht nicht, was andere sehen. Selbst Verletzungen werden nicht so verletzend empfunden. Oder man spürt sogar den Schmerz, und handelt aber nicht konsequent. Sie finden dabei Erklärungen bzw. Ausreden. Dabei nehmen Sie die Schuld auf sich selbst.

Häufige Augenprobleme:

Weitsichtigkeit

Kurzsichtigkeit

Trockene Augen

Psychogene Blindheit

Grauer Star

Grüner Star

Schielen

Glaskörpertrübung

Tränensäcke

Grundsätzliche Fragen, die man sich stellen kann bei Veränderungen/Verschlechterung der Sehfähigkeit:

Was blende ich aus, weil ich es nicht sehen möchte? Betrifft es mich selbst? Oder (einen) Menschen in meiner nahen Umgebung? Eine Situation, die noch nicht geklärt ist?

Worüber bin ich (immer noch, seit langer Zeit) gekränkt?

Was will ich beim besten Willen nicht wahrhaben?

Worüber bin ich schon seit langer Zeit unklar? Was kann ich nicht klar sehen?

Was in der Zukunft macht mir solche Angst, dass ich es am liebsten ausblende?

Welche Angst verfolgt mich schon mein ganzes Leben lang und wird jetzt, im Alter, stärker?

Vor welcher Veränderung habe ich Angst?

Sie können immer auch prüfen, ob das, was als Belastungsthema im Raum steht, Ihr eigenes ist, oder das „eines anderen“. Haben Sie das beispielsweise aus dem Familiensystem übernommen? Oder ist es eine Kollektiv-Angst oder Kollektiv-Schuld? Auch Glaubensmuster, die Sie erlernt haben (wiederum aus der Familie und dem Kollektiv), können großen Einfluss haben. Denn wie heißt es so schön: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Wenn Sie Ihr Leben lang hören, dass „man im Alter schlechte Augen bekommt“, dass „ab 40 die erste Lesebrille fällig wird“, dass „alle in der Familie ab 30 eine Brille tragen mussten“, dann manifestiert sich das als Tatsache. Wenn dann auch noch die Eltern und Großeltern Brillenträger sind, ist alles klar.

Behandlungsmöglichkeiten für Ihre  Augen

  • Visualisierungs – Übung mit meditativer Reise zu Ihrem Auge
  • Craniosacral-Therapie / Selbstbehandlung (Finden und Lösen der Spannungspunkte)
  • Augen-Yoga
  • Tägliche, liebevolle Zuwendung zu IHNEN SELBST (Dankbarkeit, Wertschätzung)
  • Pausen! Besonders wenn Sie viel am PC arbeiten oder lesen müssen, sollten Sie immer wieder Pausen einlegen, um in die FERNE zu schauen.  Das entspannt die Augen-Muskulatur und hilft, dann wieder klarer zu sehen.
  • Augen-Akupunktur (nein, da wird nicht in die Augen gestochen, sondern in augenferne Punkte, die aber mit der Funktion der Augen zusammenhängen)
  • Augenkompressen mit Kräutertee
  • Viel trinken!
  • Palming
  • Handflächen sanft auf die Augen legen, so dass es dunkler wird. Einige Minuten halten. Dann die Hände langsam zur Seite hin dem Licht öffnen. Das ist wie eine Geburt – vom Dunkel ins Licht.
  • Und: Finden Sie einen besseren Umgang mit STRESS, denn er kann die Augenmuskulatur verkrampfen und verhindert, dass sie sich wieder gut entspannen kann. Das führt dazu, dass sich die Augen schwerer an Entfernungen anpassen können. Entspannungsübungen helfen hier sehr.

Es gibt auch auf diesem Gebiet viel mehr Möglichkeiten, in der wir Sie aus der Ferne zu Ihrem Augen – Thema begleiten können. Wichtig ist der erste Schritt: „Ja – ich will! Ich will meine Sehkraft verbessern und mich meinen Themen stellen.“

Herzlichst,

ihr gesund-heit.info Team

Magdalena, Ariane und René

PS: Das Foto ist von René, unserem Fotografen mit Special Effects

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